www.meine-deine-unsere-geschichten.de
Illu

Projektbeschreibung

Das Projekt "Meine-Deine-Unsere Geschichte(n )“ unterstützte  und vernetzte Jugendgruppen, die Geschichtsprojekte in Berlin und Brandenburg durchführen, bis zum Herbst 2010. Das Projekt regte Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund an, sich in Jugendgeschichtsprojekten zusammenzuschließen: Jugendliche forschten, entdeckten,  dokumentierten und präsentierten Geschichten in ihrem Lebensraum oder ihrem Kiez nach ihren eigenen Vorstellungen und Fragen. Die Ergebnisse präsentierten sie in einem Videofilm, einer Foto-Reportage, einer Ausstellung, einem Theaterstück, einem Bild oder einem anderen Produkt.  

So lief das ab....
Eine Gruppe Jugendlicher aus Berlin oder Brandenburg im Alter von 12 bis 25 Jahren, die sich für Geschichte(n) interessierte, die die Menschen in ihrem Kiez oder Wohnort erlebt haben! Sie machten darüber einen Film, eine Ausstellung, eine Broschüre oder Ähnliches! Sie leisen sich auf Neues, Anderes, Eigenes oder Fremdes ein! Das Projekt ermöglichte Begegnungen mit Jugendlichen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und lud alle Interessierten ein, gemeinsam auf Spurensuche zu gehen. Die Umsetzung dieser Geschichtsprojekte wurde innerhalb eines Jahres abgeschlossen.

Nachdem sich die Gruppe zusammen gefunden hatte, wurde in der ersten Projektphase ein geschichtliches Thema im Umfeld der Jugendlichen erforscht. Interviews wurden geführt, im Internet wurde recherchiert,  Bilder wurden analysiert, Archive, Museen und andere Orte wurden besucht und die Ergebnisse dokumentiert eure  wurden dokumentiert. Daraufhin konnten sich Jugendliche intensiv mit anderen Jugendlichen über ihre Geschichtsprojekte aus Berlin und Brandenburg austauschen und ein gemeinsames Projekt umsetzen.

In den Jugendgeschichtsprojekten wurden verschiedene Perspektiven auf einen historischen Ort oder ein bestimmtes Thema entdeckt, entwickelt, erarbeitet, , erforscht und dokumentiert.

In einer dritten Projektphase wurden Begegnungen organisiert und die Möglichkeit gegen, sich mit Jugendlichen aus Polen zu treffen, die ebenfalls in ihrem Umfeld historisch geforscht hatten.   

Was wir den Jugendgeschichtsprojekten und Jugendlichen angeboten haben?
Wir begleiteten Jugendliche und ihre Jugendgeschichtsprojekte im gesamtem Umsetzungsprozess . Das heißt, wir berieten und stellten bei der konkreten Durchführung von Veranstaltungen Personal vor Ort bereit. Wir boten technische Ausrüstung und Material für die Arbeit im Jugendgeschichtsprojekt an. Für Übernachtungen und Reisen zu Workshops und Veranstaltungen übernahmen wir die Kosten. Außerdem boten wir den historischen Jugendprojekten Präsentationsmöglichkeiten an (z.B. auf dem großen Jugendgeschichtstag) und unterstützen sie bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Alle wichtigen Infos gab es auf einen Blick im Flyer  zum Projekt.  

Zudem finden Sie hier auf der Internetseite des "Vielfalt tut gut." - Bundesprogramms  weitere Informationen zu unserem Modellprojekt sowie in deren Newsletter.


  Aktuelles


Unsere Publikationen:

Umfangreiche Handreichungen zur Jugendgeschichts- projektarbeit und zum interkulturellen Geschichtslernen (tlw. auch als Download) finden sich hier...

Unsere Veranstaltungen: 

Bericht zum Fachtag
"Bei uns war alles anders -
wie überall!
Geschichte als Gegenstand des Inter-
kulturellen Lernens in der Jugendarbeit
"

Weitere Informationen zu vergangenen Veranstaltungen und Dokumentationen von uns hier...


Veranstaltungen anderer:


HEIMAT BERLIN ist das aktuelle Modellprojekt des Jugend Museums. Zusammen mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und anderen Interessierten wird zur Migrationsgeschichte der Stadt geforscht: Woher kommen die Menschen, die heute in Berlin leben? Welche persönlichen Geschichten erzählen sie? Am Ende von HEIMAT BERLIN wird eine Neukonzeption der interkulturellen Ausstellung »VILLA GLOBAL« stehen. 


Berlin Transit - Jüdische Migranten aus Osteuropa in den 1920er Jahren im Jüdischen Museum Berlin bis 15. Juli 2012

Anlässlich 50. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerberabkommen (31.10.2011) gab es zu 50 Jahre Migration aus der Türkei - verschiedene Veranstaltungen und unter anderem eine Ausstellung "Geteilte Erinnerung für Deutschland und die Türkei" von DOMiD. Hier zu ist auch ein Katalog erschienen siehe unten!



Ausschreibungen:

Datenbank über Fördermittel- möglichkeiten für Geschichts- projekte des Internetportals "Lernen aus der Geschichte".

Weitere Wettbewerbe und Ausschreibungen hier!


Lesetipps:

Das Buch "Stadt der Vielfalt - Das Entstehen des neuen Berlin durch Migration“ - geht der Frage nach, wie Migration Berlin in den zurückliegenden fünfzig Jahren verändert hat und stellt die wichtigsten Einwanderergruppen vor. Zudem ist hier der Interkulturelle Kalender 2011 beziehbar!

Stadt ist Migration - Die Berliner Route der Migration - Grundlagen, Kommentare und Skizzen herausgegeben von Senatsbeauftragten für Integration und Migration (2011).

Der Dokumentenkoffer “GeschichteN teilen” von Miphgasch/Begegnung, GHWK will mit seinen Materialien einen Beitrag zum interkulturellen Geschichtslernen zum Nationalsozialismus leisten.

Eryılmaz, Ayta/Lissner, Cordula im Auftrag von DOMiD – Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e. V. (Hg.): Geteilte Heimat. 50 Jahre Migration aus der Türkei. Paylaşılan Yurt (Ausstellungskatalog), Essen: Klartext, 2011

Dirk Hoerder befasst sich in "Geschichte der deutschen Migration. Vom Mittelalter bis heute" (München 2010) auch mit der Einwanderung der Deutschen in die USA und anders wohin.

"Crossover Geschichte - Historisches Bewusstsein Jugendlicher in der Einwanderungsgesellschaft" (Hrsg. Georgi/Ohliger in der Edition Körber)

Fallstricke in der Köpfen - Schulbücher in der Einwanderungsgesellschaft. Verena Radkau gibt einen Einblick auf Website Lernen aus der Geschichte.

Zusammenarbeit mit MigrantenSelbstOrganisationen (MSO) - Auf gleicher Augen- und Herzenshöhe. Ein Broschüre des Forum der Kultur in Stuttgart. Ein Download-Link!

Weiteres zum Thema Migration und Geschichte erfahrt ihr hier!